Mit herausragender Architektur, visionären Ausstellungen und bedeutenden Sammlungen haben sich Corporate Museums zu international beachteten Publikumsmagneten entwickelt. Doch viele überzeugende und interessante Beispiele blühten bislang noch im Verborgenen. Die Bandbreite der 30 vorgestellten Konzepte reicht von der klassischen Produktschau über szenografische Erlebniswelten bis hin zum mäzenatischen Engagement für Kunst und Kultur. Im Buch werden erstmals hochkarätige internationale Projekte vorgestellt. Expertenbeiträge aus den Bereichen History Management, Szenografie, Marketing und der Projektentwicklung geben Einblicke in die inhaltliche Konzeption, die gestalterische Umsetzung und den wirtschaftlichen Betrieb. Das durchdachte, anschauliche Fachbuch richtet sich als praktischer Ratgeber an Unternehmer und Planer. Chirurgie Museum Asklepios, Deutsche Bank BrandSpace, Dornier Museum, Dr. Oetker Welt, Erwin Hymer Museum, Kärcher Museum, Mercedes-Benz Museum, Museo Casa Enzo Ferrari und zahlreiche andere.
Das Buch bietet einen ganz aktuellen und umfangreichen Einblick in den neuesten Stand der Gestaltung und Konzeption anhand von Projektbeispielen ausgewählter Architekten und Designer von Deutschland bis Korea, von Japan bis zu den USA und Kanada, von Norwegen bis Italien. Vorgestellt werden jeweils aussagekräftige Plan- und Bilddokumentationen mit einer kurzen Projektbeschreibung, im Anhang ergänzt mit allen wichtigen Projektdaten sowie einem tabellarischen Überblick über die jeweils wichtigen Gestaltungsparameter. Die ausgewählten internationalen Projekte sind in folgende Bereiche gegliedert: Ausstellung (temporär), Museum (Dauerausstellung), Expo, Markenmuseum/Brand Centre, Showroom und Shop, Experimente, Kunst und Öffentlicher Raum. Erstmals werden auch besonders innovative studentische Projekte präsentiert. Philipp Teufel und Uwe J. Reinhardt sind Professoren für Visuelle Kommunikation und Text/Verbale Kommunikation an der FH Düsseldorf, beide mit Schwerpunkt Museum und Ausstellung.
„Neue Ausstellungsgestaltung 1900–2000“ beleuchtet die Anfänge des Ausstellens und fasst die neue Ausstellungsgestaltung des 20. Jahrhunderts in einem informativen Überblick zusammen. Das Buch schaut zurück, zeigt wichtige Ausstellungen und Ausstellungsmacher aus Europa und den USA und 100 Kurzporträts sowie vertiefende Expertenbeiträge beleuchten Tendenzen und neue Gestaltungsideen aus einem Jahrhundert des Ausstellens. Expertenbeiträge u.a. von: Kai-Uwe Hemken, Simon Großpietsch, Ines Katenhusen, Renate Flagmeier, Anke te Heesen und Elisabeth Schweeger.Anna M. Müller und Frauke Möhlmann sind Diplom-Kommunikationsdesignerinnen und haben am edi – Exhibition Design Institute mehr als zwei Jahre über die Geschichte der Ausstellung geforscht. Ihre Forschungsergebnisse wurden vielfach durch Experten aus ganz Europa bestätigt und haben eine neue Diskussion über die geschichtliche Entwicklung der Ausstellung ausgelöst.Leseprobe auf ISSUU.com
Der erste Leitfaden für eine bessere Verständigung zwischen Auftraggeber Museum und Auftragnehmer Gestalter„Ohne Sie wär’s leichter“, stellt Herausgeber Jan-Christian Warnecke vom Landesmuseum Württemberg scherzhaft fest und beschäftigt sich unter Beteiligung von ausstellungserprobten Gastautorinnen und -autoren mit der Zusammenarbeit von Auftraggeber Museum und Auftragnehmer Gestalter bei Ausstellungsprojekten. Dabei kommen beide Seiten zu Wort. So erfahren Museumsleute, wie Gestalter denken und Gestalter erhalten Einblick in die Organisationsstrukturen und Zielsetzungen in Museen. Texte zu Teambildung, Konfliktpotenzialen, Projektmanagement, zum Thema Geld zeigen praxisnah Chancen und Probleme auf, die bei der Ausstellungsplanung auf die Beteiligten zukommen können. Die Publikation ist eine praktische und unterhaltsame Handreichung zum gegenseitigen Verständnis – denn ohne den anderen geht’s eben doch nicht! Mit Beiträgen von: Edwin Becker, Anja Dauschek, Hans-Peter Hüsch, Christine Kappei, Katja Lembke, Carolyn Marsden-Smith, Dennis Müller, Tobias Neumann, Moritz Schneider, Matthias Ohm, Renate Schliekmann, Ulrich Schwarz.Lesevorschau auf ISSUU.com
Ausstellungen müssen sich heute auf einem immer anspruchsvoller werdenden Freizeitmarkt behaupten. Auch zurückhaltende Kulturinstitutionen setzen verstärkt auf Techniken aus Film und Verkauf. Ausstellungen zu machen bedeutet inzwischen Images zu kreieren, zu kommunizieren und für ein eindrucksvolles Erlebnis zu sorgen.Das Buch stellt ein breites Spektrum an Ausstellungen vor, sowohl von weltbekannten Kunstmuseen als auch kleinen, künstlerisch gestalteten Schauen bis hin zu Messepräsentationen. Die Einleitung gibt einen historischen Überblick zum Thema mit Schwerpunkt auf die Entwicklung im 20. Jahrhundert.Der erste Teil präsentiert „narrative“, „performative“ und „simulierte“ Raumkonzepte. Im zweiten steht die Umsetzung im Mittelpunkt: Beleuchtung, Grafik, Material und Medien.