Gesellschaft für Designgeschichte, Schriften 4Entwurfsprozesse können als Abfolge bewusst oder unbewusst gefällter Entscheidungen betrachtet werden. Neben ästhetischen spielen vor allem technische, ökonomische, gesellschaftlich-kulturelle, manchmal juristische, zeitweise aber auch verstärkt politische oder ökologische Bedingungen und Beweggründe eine Rolle. Obwohl sie zu Entscheidungen führen, sind die Gründe dafür am späteren Erzeugnis in der Regel kaum ablesbar. Vielfach lässt sich erst durch eine akribische designwissenschaftliche Untersuchung nachvollziehen, nach welchen Kriterien und aufgrund welcher Einflüsse bestimmte Ideen im Entwicklungsprozess als verwirklichungswürdig selektiert wurden.Die Herausgeber: Melanie Kurz ist seit 2008 Professorin für Designtheorie und Designgeschichte am Fachbereich Gestaltung der FH Aachen. Thilo Schwer ist seit 2019 Professor für Designgeschichte und -theorie an der HBK Essen. Beide sind seit 2019 als Doppelspitze mit dem Vorsitz der Gesellschaft für Designgeschichte (GfDg) betraut.Leseprobe (PDF)
50 Jahre MAGAZIN – das Buch! 1971 machten sich sendungsbewusste Soziologie- und Designstudierende auf, von Stuttgart aus die deutsche Möbel-, Design- und Wohnwelt vom Kopf auf die Füße zu stellen. Eine Geschichte voller Geschichten. Weggefährten und Zeitgenossen, Produktdesigner, Kunden und Liebhaber von MAGAZIN kommen zu Wort. Mit Themen um Design, Gestaltung und Einrichtung unter anderem mit Beiträgen von Sibylle Berg und Maxim Biller sowie dem Blick auf 50 beispielhafte Produkte der MAGAZIN-Geschichte. Mit Populärem und wenig Gesehenem, Highlights und Unscheinbarem, den Lieblingsprodukten von MAGAZIN und dem, was sie so besonders macht.MAGAZIN ist Händler und Produzent von Einrichtungsgütern und sendet eine klare Botschaft: Hier gibt es ein Sortiment an gut gestalteten zeitgenössischen Einrichtungs- und Alltagsprodukten. All das verlässlich und mit hohem Qualitätsanspruch ausgewählt. Anlässlich des runden Geburtstags wird MAGAZIN zum Buchautor und lädt zu einem Blick auf Designgeschichte und -geschichten ein.Leseprobe (PDF)
Wie muss das Designstudium gestaltet sein, um mit den Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft nicht nur Schritt zu halten, sondern diese zu gestalten? Wie viel Künstliche Intelligenz und Coding müssen im Studium vermittelt werden? Das vorliegende Buch dokumentiert eine fünfjährige internationale Forschung zu diesen Fragen, an der sich weltweit 250 Designerinnen und Designer beteiligt haben.Die iF Design Foundation widmet sich als gemeinnützige Stiftung dem Design als Phänomen und Praxis im Kontext von Bildung und Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Sie fördert die Entwicklung designspezifischer Diskurse und unterstützt den Austausch von designrelevantem Wissen und Erkenntnissen.Leseprobe (PDF)
Noch nie war professionelles Design so wichtig und selbstverständlich wie heute. Zukunftsweisende und herausragende Designleistungen stehen im Mittelpunkt von FOCUS OPEN 2020, einem der renommiertesten deutschen Designwettbewerbe mit internationaler Ausrichtung. Der Wettbewerb ist seit vielen Jahren eine exklusive Plattform für Unternehmen und professionelle Designerinnen und Designer aus aller Welt – vom industriellen Schwergewicht bis hin zum Kleinunternehmen. Dieses Jahrbuch präsentiert alle preisgekrönten Produkte 2020. Die Preisträger kommen unter anderem aus den Bereichen Investitionsgüter, Healthcare, Bad, Küche, Interior, Lifestyle, Licht, Consumer Electronics, Freizeit, Gebäudetechnik, Public Design, Mobility, Service Design und Materials + Surfaces. FOCUS OPEN, der Staatspreis des Landes Baden-Württemberg, zeigt, was in Sachen Gestaltung, Innovation und Nachhaltigkeit State-of-the-Art ist.Leseprobe (PDF)
Das Motto von Walter Gropius zur ersten Bauhaus-Ausstellung 1923 im Haus Am Horn in Weimar lautete: „Kunst und Technik – eine neue Einheit“. Die Integration beider Felder fand in den 1920er-Jahren am Weimarer Bauhaus jedoch nicht nur enthusiastische Anhänger, sondern auch leidenschaftliche Gegner – eine Kontroverse, die bis in die heutige Zeit reicht. Der Sammelband reflektiert Grundfragen der Weimarer Zeit sowie darauf aufbauende Entwicklungen seit den 1950er-Jahren – etwa an der HfG Ulm – und macht die Diskurse für die Herausforderungen des digitalen Zeitalters fruchtbar. Mit Beiträgen von Katia Baudin, Michael Braun, Meret Ernst, Annette Geiger, Siegfried Gronert, Franziska Lampe, Julia Meer, Robin Rehm, Theres Rohde und René Spitz.Zu den Herausgebern: Prof. Dr. Siegfried Gronert ist Vorsitzender der Gesellschaft für Designgeschichte (GfDg) und Honorarprofessor an Universitäten in China. Von 1993 bis 2011 lehrte er Geschichte und Theorie des Design an der Bauhaus-Universität Weimar. Dr. Thilo Schwer ist Produktgestalter und Designwissenschaftler. Seit 2011 lehrt er Designtheorie, Designmethodologie und Theorien der Produktsprache.#designbooks: Buchvorstellung von Prof. Dr. Siegfried Gronert auf YouTube Leseprobe (PDF)
Gegründet 1902, zählten sie rasch zu den modernsten deutschen Ausbildungsstätten ihrer Art: die „Technischen Lehranstalten“ in Offenbach am Main. Die Publikation nähert sich deren künstlerischem und wirtschaftlichem Aufbruch in die Moderne an. Sie spannt den Zeitraum vom Darmstädter Jugendstil über den Neoklassizismus bis hin zum Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit der 1920er-Jahre: Metall- und Holzgerät, Lederwaren, Malerei, Bildhauerei, Architektur, „künstlerische Frauenarbeit“ (Sticken und Modeentwurf), Buch- und Schriftkunst eröffnen einen ganz eigenen Kosmos. Herausgeber Kai Vöckler ist Stiftungsprofessor an der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (der Nachfolgeinstitution der „Technischen Lehranstalten“), Christian Welzbacher ist Publizist und Spezialist für die Kultur des 20. Jahrhunderts.#designbooks: Kai Vöckler über das Buch auf YouTubeLeseprobe (PDF)
Der holländische Architekt Hans Gugelot kam 1954 an die Ulmer Hochschule für Gestaltung. Mit seinen Produktentwürfen trug er wesentlich zum Erfolg dieser legendären Hochschule bei. 1956 entwickelte er gemeinsam mit Dieter Rams für die Firma Braun das Radiogerät „SK 4“, das als „Schneewittchensarg“ zu einer Ikone des westdeutschen Nachkriegsdesign wurde. Hans Gugelot entwarf zahlreiche Industriegüter für führende Hersteller: Rasierapparate, Möbel, Nähmaschinen, Diaprojektoren, Züge für den Nahverkehr. Er engagierte sich in der Lehre an der HfG sowie beim Aufbau des National Institute of Design mit mittlerweile drei Standorten in Indien und gab entscheidende Impulse für die Entwicklung des Berufsbildes des „Industriedesigners“. Das Buch beschäftigt sich mit einzelnen Schwerpunkten von Gugelots Wirken und schildert zugleich das Lebensgefühl und die Lebensumstände der gestalterischen Avantgarde in der jungen Bundesrepublik. Hans Gugelot war Wegbereiter des Systemdesign und wichtiger Industriedesigner des 20. Jahrhunderts. Der Lehrer an der Ulmer Hochschule für Gestaltung prägte entscheidend die Anfänge des Braun-Design.#designbooks: Herausgeberin Christiane Wachsmann über ihr Buch auf YouTube Leseprobe (PDF)
Mit über einer Milliarde verkaufter iPhones wandelte sich Apple in den letzten 20 Jahren vom Nischenhersteller des All-in-one-Computers zur Designikone und einem der wertvollsten Konzerne der Welt. In beispiellosem Maßstab wurde dort Jonathan Ives Handschrift zum Alltagsdesign. „Apple Design: eine Analyse“ ist das erste designhistorische Grundlagenwerk zu Apples unverwechselbarer Produktgestaltung. Mit einer Periodisierung, umfassenden Kontextualisierungen und erstmals auch einer detaillierten Analyse der Softwaregestaltung behandelt das Buch die gesamte Bandbreite der Ästhetik des Computerkonzerns und ihre Implikationen. Felix Torkar ist Design- und Architekturhistoriker. Er studierte Kunstgeschichte an der FU Berlin. Seine Arbeit umfasst das Projekt SOS Brutalismus des Deutschen Architekturmuseums und der Wüstenrot Stiftung sowie die Koordination der Deutschen Beiträge auf der Architekturbiennale Venedig 2016 und 2018.#designbooks: Felix Torkar über sein Buch auf YouTubeLeseprobe (PDF)
Eine Bank zum Stillen im öffentlichen Raum, ein Hijab für den Leistungssport, ein Fahrradsattel, der die Prostata entlastet. Jungen bevorzugen Blau und Mädchen lieben Rosa? Was hat Gender mit Design zu tun? Und was ist eine Gestaltung „für alle“?Auf der Suche nach Antworten zu diesen Fragen blickt die Publikation in verschiedene Bereiche unseres Alltags: öffentlicher Raum, Spielen und Erziehung, Medizin und Gesundheit, Kosmetik und Haushalt. Das Nebeneinander zeitgenössischer wie historischer Designpositionen, kritischer, spielerischer, innovativer und provokanter Lösungen der angewandten Designforschung und Ergebnisse aus umfassenden Kooperationen gewähren Einblicke in ein vielschichtiges Thema. Noch wenige Exemplare lieferbarLeseprobe (PDF)
Richard Herre war einer der zentralen Protagonisten der Moderne in den 1920er-Jahren in Stuttgart. Das vielfältige und außergewöhnliche Werk des Architekten, Designers, Grafikers und Übersetzers wird nun erstmals aufgearbeitet und präsentiert. Charakteristisch für ihn war sein modern-sachlicher Gestaltungswille, der sich in großer Konsequenz durch das gesamte Werk zieht. Er war Weggefährte von Oskar Schlemmer, Willi Baumeister, Richard Döcker, Ida Kerkovius, dem Ehepaar Hildebrandt und vielen anderen. Aus diesem engen künstlerischen Netzwerk heraus drückte Herre der Moderne einen Stuttgarter Stempel auf. Richard Herre war ein früher Aktivist im Deutschen Werkbund. Ohne ihn wären die Werkbundausstellungen der 1920er-Jahre bis hin zur Weißenhofsiedlung vielleicht niemals Realität geworden. Herre war es, der das berühmt gewordene Plakat zur Ausstellung „Die Form“ gestaltet und in der Werkbundausstellung „Die Wohnung“ eines der Häuser von Max Taut eingerichtet hatte. Sein Sohn Frank und sein Enkel Max Herre haben ihn nun aus der Vergessenheit geholt und schreiben die Geschichte dieser Familie fort, die Stuttgart mit ihrem Gestaltungswillen bis heute prägt. Der Herausgeber Dr. Torben Giese ist seit 2017 Direktor des StadtPalais – Museum für Stuttgart und Kurator der gleichnamigen Ausstellung über Richard Herre.Dieser Titel ist leider vergriffen Leseprobe (PDF)
Was sagen die goldenen Vorhänge in Trumps Oval Office über seinen Führungsstil aus? Warum ist Digitalverweigerung zur Hipsterattitüde geworden? Wann wurde Bauhaus zum Marketingbegriff? Wieso gibt es „Babylon Berlin“ jetzt auch als Eau de Toilette? Und weshalb bedanken sich Designerinnen und Designer auf Instagram für eine Berichterstattung bei den Medien? Die 54 Kolumnen betrachten alltägliche oder designspezifische Phänomene als semiotische Zeiterscheinungen, befassen sich mit der Absurdität konkreter Entwürfe und ihrer Vermarktung oder persiflieren Buzzwords und Hypes der Designszene. Die regelmäßige Kolumne erschien im „Designreport“ von 2010 bis zur Einstellung des Heftes 2019 und zählte zu den meistgelesenen Rubriken. Markus Frenzl ist Professor für Design- und Medientheorie an der Fakultät für Design der Hochschule München. Mit seinem Frankfurter Büro 4gzl/designkontext ist er in den Bereichen Designconsulting, Kommunikation und Corporate Publishing tätig, Mitglied mehrerer Designverbände und als Referent, Beirat, Kurator, Juror und Designkritiker tätig. Interview mit Markus Frenzl auf SPIEGEL ONLINELeseprobe (PDF)
Zukunftsweisende und herausragende Designtrends stehen im Mittelpunkt von FOCUS OPEN, einem der renommiertesten deutschen Designwettbewerbe mit internationaler Ausrichtung. Dieser Wettbewerb des Design Center Baden-Württemberg ist seit vielen Jahren eine exklusive Plattform für Unternehmen, professionelle Designerinnen und Designer und bietet durch seinen Non-Profit-Charakter auch kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, sich dem internationalen Vergleich zu stellen. Die Publikation präsentiert alle prämierten Produkte. Die Preisträger kommen unter anderem aus den Bereichen Investitionsgüter, Medizin, Bad, Küche, Interior, Ambiente, Beleuchtung, Elektronik, Freizeit, Gebäudetechnik, Public Design, Mobilität und Service Design. Ebenfalls publiziert werden die Ergebnisse des „Mia Seeger Preis“. Der Preis zeichnet Nachwuchsdesignerinnen und -designer aus, die Produkte entwickelt haben, „die mehr als Einem nützen“.Leseprobe (PDF)
Zur Praxis des Designs gehören Bücher. Doch welches wäre das eine, das man unbedingt kennen muss, wenn man Design praktiziert? Diese Frage klingt zunächst einfach. Wir haben sie 100 Designerinnen und Designern aus aller Welt gestellt. Nur ein einziges Buch auszuwählen – das war für die meisten doch schwieriger, als eine lange Liste zusammenzustellen.Das Ergebnis ist nun wieder ein Buch: genauer eine Liste von 100 Büchern. Mit Abbildungen aller Titel und ihrer Gebrauchsspuren. Und mit den persönlichen Geschichten dazu, warum ausgerechnet diese Bücher so besonders sind, dass alle Designer sie kennen sollten.Die Herausgeber: Dr. René Spitz, Professor für Designwissenschaft an der Rheinischen Fachhochschule (RFH) Köln; Marcel Trauzenberg, selbstständiger Designer und Lehrbeauftragter an der RFH Köln. Gestaltung: Victor Malsy, Professor für Typografie und Buchgestaltung an der Hochschule Düsseldorf.Ganz persönliche Wegbegleiter und Inspirationen, ausgewählt von 100 Designerinnen und Designern. Eine Leseliste von: Ruedi Baur, Saskia Diez, Naoto Fukasawa, Steven Heller, Fons Hickman, Ross Lovegrove, Ingo Maurer, Mike Meiré, Inga Sempé u.v.a.#designbooks: Herausgeber René Spitz über das Buch auf YouTubeLeseprobe auf ISSUU.com
Computational design is a post-disciplinary pursuit that operates at the intersection of science, engineering, architecture, and design. What new strategies, tools, methods, and workflows for conceptualising, generating and producing the built environment do and can computational designers use? Do new opportunities to enhance design agency and realise more sustainable and resilient built environment design outcomes exist when thinking through technology? How can the architecture, engineering and construction (AEC) industry overcome technical, economic, social, cultural, and regulatory barriers to implement new systems and processes? "Computational Design – From Promise to Practice" argues that to realise the full potential of computational design necessitates an approach that brings theory and research inquiry into closer dialogue with the realities and conditions of the design, delivery, and production of the built and urban environment as well as its lived experiences. This book documents an action-research approach that underpins the Computational Design Education and Research program at the University of New South Wales, Australia and that simultaneously combines theory and practice, researchers and industry practioners, and action and reflection. The innovative range of theoretical positions and projects presented here demonstrate how a synergistic approach to transforming real-world industry challenges into academic research inquiries and learning opportunities can in turn positively transform the AEC industry and 21st century cities. The editors: Dr Nicole Gardner is a Lecturer in the Bachelor of Computational Design, in the Faculty of the Built Environment, University of New South Wales, Sydney. She is an Australian Registered Architect with architecture practice experience in Adelaide, London, and Sydney. Her research and teaching engages an interdisciplinary range of ideas to investigate the changing relationships between digital and computational technologies and the design, delivery and production of the built environment. Associate Professor M. Hank Haeusler is the founder and Discipline Director of the Bachelor of Computational Design – the world’s first undergraduate degree in Computational Design – at the Built Environment Faculty at the University of New South Wales. He is also Professor at the Central Academy of Fine Arts Beijing and Vice President of the Media Architecture Institute. Dr. Yannis Zavoleas is an Architect Engineer licenced in Greece. He is Senior Lecturer in Computational Design at the Faculty of Built Environment, University of New South Wales, where he focuses on the influences of computing and digital and analogue tools as "tools for thought" in design creativity. Theory and practice of a groundbreaking and emergent technology, including case studies by leading researchers: BIM modeling, digital fabrication, smart cities, responsive enviroment, gaming.Dieser Titel ist leider vegriffen M. Hank Haeusler auf YouTubeLeseprobe (PDF)
Die Zeit des Designs ist das Neue. In den Anfängen haben immer wieder erneuerte Positionen das Design und seine Geschichte geprägt. Die dabei formulierten, wechselnden Positionen werfen zwangsläufig die Frage nach der Qualität und dem Sinn des Neuen auf. Darum vermessen die Beiträge Grenzstellungen des Neuen vor der jeweils als vergangen diskreditierten Gegenwart. Gleichzeitig beleuchten sie die Bedingungen seiner Entstehung. Die Herausgeber: Prof. Dr. Siegfried Gronert ist Vorsitzender der Gesellschaft für Designgeschichte (GfDg) und Honorarprofessor an Universitäten in China. Von 1993 bis 2011 lehrte er Geschichte und Theorie des Designs an der Bauhaus-Universität Weimar. Dr. Thilo Schwer ist Produktgestalter und Designwissenschaftler. Seit 2011 lehrt er Designtheorie, Designmethodologie und Theorien der Produktsprache an der HfG Offenbach. Überblick zu Designpositionen des Neuen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Mit 16 Fachbeiträgen. Leseprobe (PDF)Thilo Schwer auf YouTube
Zum Projekt Neues Frankfurt von 1919 bis 1933 gehörte nicht nur ein beispielhaftes Städte- und Wohnungsbauprogramm, sondern der universale Anspruch, im Produkt-, Mode-, Interieur-, Industrie-, Public und Kommunikationsdesign sowie in den angewandten und freien Künsten mit neuen Formen alle Bereiche des menschlichen Lebens zu erfassen. Im Verbund mit einer forcierten Industrialisierung ging es darum, eine neue urbane Gesellschaft zu formen. Die Ausstellung und Publikation „Moderne am Main 1919–1933“ wollen mit bekannten und weniger bekannten Protagonistinnen und Protagonisten dieser ästhetischen, mentalen und sozialen Strömung, vor allem aber auch mit deren Netzwerken vertraut machen. Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main (19. Januar bis 14. April 2019). Retrospektive einer wichtigen ästhetischen, mentalen und sozialen Strömung der Moderne.Dieser Titel ist leider vollständig vergriffenKlaus Klemp auf YouTubeLeseprobe auf ISSUU.com
Lore Kramer (geb. 1926) war Schülerin von Otto Lindig und Gerhard Marcks, die vormals an der Dornburger Töpferwerkstatt des Staatlichen Bauhauses in Weimar lehrten. Ihr Werk steht für eine zeitlos schöne Form, die aus Schalen, Tellern, Dosen, Tassen und Krügen mehr als bloße Gebrauchsobjekte und Alltagsgegenstände macht. Ganz praxisbezogen schuf sie ein Form- und Farbenrepertoire, das einerseits auf einem profunden kulturhistorischen Wissen beruht und andererseits einer großen Leidenschaft, Experimentierfreude und Kühnheit entsprang. Den Großteil ihres OEuvre erschuf sie von 1956 bis 1974 als Dozentin und Fachklassenleiterin für Keramik an der Werkkunstschule Offenbach am Main (der späteren Hochschule für Gestaltung Offenbach) und bis zur Schließung der Werkstatt 1988 mit Gaststudentinnen. Und doch ist es so, dass es einem beim Betrachten von Lore Kramers formvollendeten Keramiken so vorkommt, als seien diese gerade erst dem Brennofen entnommen, als würde ihnen noch keine Geschichte anhaften, allenfalls die einer Moderne, die in Frankfurt am Main in den 1920er-Jahren ihren Anfang nahm. Matthias Wagner K ist Ausstellungsmacher, Kurator, Biennale-Leiter und seit 2012 Direktor des Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main und verantwortet seit Frühjahr 2013 dessen Neukonzeption. 2018 wurde Wagner K von der Hochschule für Gestaltung Offenbach zum Honorarprofessor im Fachbereich Design ernannt. Die erste Werkmonografie über die Keramikerin und Dozentin Lore Kramer, deren Werk prägend ist für soziales, nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Design. Das Buch zeigt die große Objektvielfalt in zeitlosen Formen.Leseprobe auf ISSUU.com
Dieses Buch erzählt die Geschichte der Hochschule erstmals aus dem Blickwinkel der Persönlichkeiten, die sie bevölkerten und sich mit ihren Ideen auseinandersetzten – ihrer Gründer, der Studenten und Dozenten, von Besuchern, Fans und Kritikern. Es erzählt von den Hoffnungen und Visionen der Beteiligten, von der Prägung der Menschen dieser Zeit durch den Faschismus und von den Schwierigkeiten, ihre Ideen im Alltag umzusetzen. 1953 hatte Inge Scholl gemeinsam mit dem Grafiker Otl Aicher und dem Bauhaus-Schüler Max Bill die Ulmer Hochschule für Gestaltung (HfG) gegründet. Dabei knüpften sie an das Gedankengut der von den Nationalsozialisten ermordeten Geschwister Hans und Sophie Scholl ebenso an wie an die Ideale des 1933 geschlossenen Bauhauses. An der HfG trafen sich Menschen, die nach dem Faschismus etwas Neues, Eigenes beginnen wollten, die sich gemeinsam ein Leben in Freiheit und mit einer demokratischen Grundordnung erträumten. In der vernünftigen und guten Gestaltung der Umwelt sahen sie ein Mittel, die Ideale der Moderne zu verwirklichen. Seit 1953 entwickelte sich die Ulmer Hochschule so zu einer international bedeutenden Ausbildungsstätte für Industriedesign. Von ihr gingen Impulse für die Gestaltung unserer Umwelt aus, die bis heute nachwirken. Christiane Wachsmann ist Journalistin, Architektin und Kulturwissenschaftlerin. Nach einer Tischlerlehre studierte sie Architektur und Design an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, volontierte danach bei einer Tageszeitung und übernahm von 1989 bis 1997 Aufbau und Leitung des Archivs der Hochschule für Gestaltung Ulm. Heute ist sie dort als Kuratorin tätig und publiziert regelmäßig über die HfG und unsere von der Industrialisierung geprägte Alltagskultur.Leseprobe auf ISSUU.com
Wie viele Kubikmeter beansprucht eigentlich das Michelin-Männchen? Welchen Versicherungswert hat der Sparschäler Rex und wie fragil ist Sophie Taeuber-Arps Dr. Komplex? Das Design-Quartett „The Happy Collector“ zeigt 52 Objekte aus der Design- und Kunstgewerbesammlung des Museum für Gestaltung Zürich, ausgewählt von den Kuratorinnen Renate Menzi und Sabine Flaschberger. Spielerisch – als klassisches Quartett oder Supertrumpf – stellt es nicht nur Lieblingsobjekte und Sammlungsschwerpunkte des Museums vor, es vermittelt dabei auch die wichtigen Fragen der Sammlungstätigkeit: von Ankauf, Lagerung und Handling bis zu Versicherung und Dokumentation. Das Museum für Gestaltung Zürich ist das führende Museum für Design und visuelle Kommunikation in der Schweiz. Die international bedeutende Sammlung umfasst rund 500.000 Objekte aus den Bereichen Kunstgewerbe, Textil, Grafik, Typografie und Plakat sowie Möbel- und Produktdesign.Leseprobe auf ISSUU.com
Zukunftsweisende und herausragende Designtrends stehen im Mittelpunkt von FOCUS OPEN 2017. Unternehmer und professionelle Designer aus aller Welt waren zur Teilnahme aufgefordert. Die Publikation präsentiert alle prämierten Produkte, die durch außergewöhnliche Gestaltungsqualität die Jury überzeugt haben. Gezeigt und beschrieben werden unter anderem Preisträger aus den Bereichen Produktion, Medizin, Bad, Küche, Wohnen, Ambiente, Lifestyle, Beleuchtung, Medien, Optik, Sport, Outdoor, Public Design, Architektur, Transport und Verkehr. Ebenfalls publiziert werden die Ergebnisse des „Mia Seeger Preis“. Der Preis zeichnet Nachwuchsdesigner aus, die Produkte entwickelt haben, „die mehr als Einem nützen“.Dieser Titel ist leider vergriffen.
Design als Prozess – Wie Schreibgeräte entstehen Wie entstehen Produkte, Dinge des täglichen Gebrauchs, die ihre Besitzerinnen oder Besitzer gerne benutzen und besonders wertschätzen, mit denen sie sich identifizieren? Dinge, die einen hohen Gebrauchswert haben, funktional, langlebig und schön sind?Anhand der Schreibgeräte von Lamy zeigt der Ausstellungskatalog beispielhaft den komplexen Entwurfsprozess einer Produktgestaltung, u.a. mit Modellen und Skizzen des Produktdesigns von Phoenix Design, Wolfgang Fabian, Sieger Design, Naoto Fukasawa, Richard Sapper oder Franco Clivio. Dieser Titel ist leider vergriffenLeseprobe auf ISSUU.com
Herausforderungen und Verantwortung Welche ethischen Werte leiten die Designerinnen und Designer bei ihrer Arbeit? Wo sehen sie ihre Verantwortung und den Beitrag ihrer Profession zur Bewältigung der drängendsten Probleme in Wirtschaft und Gesellschaft? Der Berufsverband VDID stellt hiermit ein ethisches Manifest vor, einen Ratgeber für Industriedesign, und lädt mit diesem Buch zur öffentlichen Diskussion ein.Der VDID Codex für Industriedesigner umfasst zwei Elemente: Der erste Teil des Buches definiert 12 Leitwerte für verantwortungsbewusstes Gestalten als Richtschnur für die Profession und Orientierung für Industriedesigner im Berufsleben. Der zweite Teil benennt 10 Brennpunkte, die für die besonderen Herausforderungen im Industriedesign stehen, für die Aufgaben, die zu bewältigen sind, um Zukunft lebenswert zu gestalten.Der herausgebende Verband Deutscher Industrie Designer (VDID) ist ein berufsständisches Forum, das die Mittlerfunktion zwischen Industrie und Design sowie Politik und Gesellschaft einnimmt.
Design-Ikonen aus Kunststoff Design-Ikonen, Objekte aus Kunststoff, die in fast jeder Designgeschichte auftauchen, sind Gegenstand dieses Ausstellungskataloges. Das Buch wirft jedoch einen etwas anderen Blick auf diese Kultobjekte des Produktdesigns. Ausgehend von mehr oder weniger bekannten Klassikern werden ihnen Vorgänger, Nachfolger oder auch visionäre Entwürfe gegenübergestellt – immer unter dem Aspekt, welche Rolle Kunststoffe dabei spielen.Die Sammlung des Kunststoff-Museums Düsseldorf umfasst rund 15.000 Kunststoffobjekte. Nach verschiedenen thematischen Präsentationen u.a. in Wanderausstellungen wie „Essen unterwegs“, „Die Kunststoffmacher“, „Wir packen es“ oder „Unter Strom“ steht nun das Design, die Gestaltung mithilfe des „Alleskönners Kunststoff“, im Vordergrund.Wolfgang Schepers ist Kunst-und Designhistoriker, Präsident des Kunststoff-Museums-Vereins und Mitbegründer der Gesellschaft für Designgeschichte. Dietrich Braun ist em. Prof. für Makromolekulare Chemie an der TU Darmstadt und Leiter des Deutschen Kunststoff-Institutes. Uta Scholten ist Kunsthistorikerin und Kuratorin des Kunststoff-Museums-Vereins. Friederike Waentig ist Professorin für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaften an der TH Köln und Präsidiumsmitglied des Kunststoff-Museums-Vereins.Dieser Titel ist leider vergriffenLeseprobe auf ISSUU.com
Gestaltungsmoderne in Frankfurt a.M. – das andere „Bauhaus“ „Weniger, aber besser“: Das Motto des Frankfurter Designers Dieter Rams hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt – im Gegenteil. Angesichts fortgeschrittener Globalisierung und einer steigenden Anzahl von Konsumenten hochwertiger Produkte stellt sich unweigerlich die Frage nach den Ressourcen und der Langlebigkeit von Produkten.Das Buch gibt einen Überblick, welche Designhaltung in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet von den 1920er- bis in die 1980er-Jahre vorherrschend war. Bei Möbeln, Interieur und Grafikdesign aus sieben Jahrzehnten, die in und um Frankfurt herum entstanden sind, spielte das Zweckhafte und visuell Haltbare, das Sparsame, das Ästhetische in klaren Formen und das Visionäre stets eine große Rolle. In dieser ersten komprimierten Designgeschichte zur Region wird dabei auch die Frage aufgeworfen, inwieweit sich deutsches Design im 20. Jahrhundert durch dezentrale, aber intensiv miteinander vernetzte Orte und Institutionen definiert hat.Katalogbuch zur Ausstellung im Museum Angewandte Kunst Frankfurt.Lesevorschau auf ISSUU.com