Eine Bank zum Stillen im öffentlichen Raum, ein Hijab für den Leistungssport, ein Fahrradsattel, der die Prostata entlastet. Jungen bevorzugen Blau und Mädchen lieben Rosa? Was hat Gender mit Design zu tun? Und was ist eine Gestaltung „für alle“?Auf der Suche nach Antworten zu diesen Fragen blickt die Publikation in verschiedene Bereiche unseres Alltags: öffentlicher Raum, Spielen und Erziehung, Medizin und Gesundheit, Kosmetik und Haushalt. Das Nebeneinander zeitgenössischer wie historischer Designpositionen, kritischer, spielerischer, innovativer und provokanter Lösungen der angewandten Designforschung und Ergebnisse aus umfassenden Kooperationen gewähren Einblicke in ein vielschichtiges Thema. Noch wenige Exemplare lieferbarLeseprobe (PDF)
Längst ist die sogenannte Instagrammability Teil unserer Kommunikationspolitik geworden – hat sich die Gestaltung der Messestände demzufolge auch verändert? Steht nicht mehr das Produkt, sondern vielmehr der potenzielle Kunde und seine Interaktion im Vordergrund des Auftritts? Wie wichtig sind Live-Erlebnisse, um die Aufmerksamkeit der Besucher voll und ganz auf sich zu ziehen? Wie wirkt sich dies auf die Vermittlungsstrategie aus? Und auf die räumliche Gestaltung? Fragen, denen das neue Messedesign Jahrbuch mit rund 60 herausragenden Beispielen auf den Grund geht. Sabine Marinescu und Janina Poesch sind beide Architektinnen, Journalistinnen und Gründerinnen von PLOT – das Netzwerk im Bereich der Inszenierungen im Raum. Seit 2008 publizieren sie von Stuttgart aus Print- und Online-Magazine sowie Fachbücher im weiten Feld der Szenografie. Das Standardwerk für die Messedesignszene.Leseprobe (PDF)
Zum 100-jährigen Bestehen des BDG (Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner) beleuchten 16 Fachautorinnen und -autoren in dieser Jubiläumspublikation verschiedene Facetten des Kommunikationsdesigns: vom Editorial Design, der Werbung, dem Corporate Design über politisches Design und Design öffentlicher Räume bis zu Interface-, Interaction-, User-Experience- und Service-Design. Nachgezeichnet wird die Entwicklung von der klassischen Gebrauchsgrafik bis hin zur umfassenden Gestaltung von Kommunikationsmitteln und -prozessen. Leseprobe (PDF)
Was sagen die goldenen Vorhänge in Trumps Oval Office über seinen Führungsstil aus? Warum ist Digitalverweigerung zur Hipsterattitüde geworden? Wann wurde Bauhaus zum Marketingbegriff? Wieso gibt es „Babylon Berlin“ jetzt auch als Eau de Toilette? Und weshalb bedanken sich Designerinnen und Designer auf Instagram für eine Berichterstattung bei den Medien? Die 54 Kolumnen betrachten alltägliche oder designspezifische Phänomene als semiotische Zeiterscheinungen, befassen sich mit der Absurdität konkreter Entwürfe und ihrer Vermarktung oder persiflieren Buzzwords und Hypes der Designszene. Die regelmäßige Kolumne erschien im „Designreport“ von 2010 bis zur Einstellung des Heftes 2019 und zählte zu den meistgelesenen Rubriken. Markus Frenzl ist Professor für Design- und Medientheorie an der Fakultät für Design der Hochschule München. Mit seinem Frankfurter Büro 4gzl/designkontext ist er in den Bereichen Designconsulting, Kommunikation und Corporate Publishing tätig, Mitglied mehrerer Designverbände und als Referent, Beirat, Kurator, Juror und Designkritiker tätig. Interview mit Markus Frenzl auf SPIEGEL ONLINELeseprobe (PDF)
Zur Praxis des Designs gehören Bücher. Doch welches wäre das eine, das man unbedingt kennen muss, wenn man Design praktiziert? Diese Frage klingt zunächst einfach. Wir haben sie 100 Designerinnen und Designern aus aller Welt gestellt. Nur ein einziges Buch auszuwählen – das war für die meisten doch schwieriger, als eine lange Liste zusammenzustellen.Das Ergebnis ist nun wieder ein Buch: genauer eine Liste von 100 Büchern. Mit Abbildungen aller Titel und ihrer Gebrauchsspuren. Und mit den persönlichen Geschichten dazu, warum ausgerechnet diese Bücher so besonders sind, dass alle Designer sie kennen sollten.Die Herausgeber: Dr. René Spitz, Professor für Designwissenschaft an der Rheinischen Fachhochschule (RFH) Köln; Marcel Trauzenberg, selbstständiger Designer und Lehrbeauftragter an der RFH Köln. Gestaltung: Victor Malsy, Professor für Typografie und Buchgestaltung an der Hochschule Düsseldorf.Ganz persönliche Wegbegleiter und Inspirationen, ausgewählt von 100 Designerinnen und Designern. Eine Leseliste von: Ruedi Baur, Saskia Diez, Naoto Fukasawa, Steven Heller, Fons Hickman, Ross Lovegrove, Ingo Maurer, Mike Meiré, Inga Sempé u.v.a.#designbooks: Herausgeber René Spitz über das Buch auf YouTubeLeseprobe auf ISSUU.com
Die Zeit des Designs ist das Neue. In den Anfängen haben immer wieder erneuerte Positionen das Design und seine Geschichte geprägt. Die dabei formulierten, wechselnden Positionen werfen zwangsläufig die Frage nach der Qualität und dem Sinn des Neuen auf. Darum vermessen die Beiträge Grenzstellungen des Neuen vor der jeweils als vergangen diskreditierten Gegenwart. Gleichzeitig beleuchten sie die Bedingungen seiner Entstehung. Die Herausgeber: Prof. Dr. Siegfried Gronert ist Vorsitzender der Gesellschaft für Designgeschichte (GfDg) und Honorarprofessor an Universitäten in China. Von 1993 bis 2011 lehrte er Geschichte und Theorie des Designs an der Bauhaus-Universität Weimar. Dr. Thilo Schwer ist Produktgestalter und Designwissenschaftler. Seit 2011 lehrt er Designtheorie, Designmethodologie und Theorien der Produktsprache an der HfG Offenbach. Überblick zu Designpositionen des Neuen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Mit 16 Fachbeiträgen. Leseprobe (PDF)Thilo Schwer auf YouTube
Zum Projekt Neues Frankfurt von 1919 bis 1933 gehörte nicht nur ein beispielhaftes Städte- und Wohnungsbauprogramm, sondern der universale Anspruch, im Produkt-, Mode-, Interieur-, Industrie-, Public und Kommunikationsdesign sowie in den angewandten und freien Künsten mit neuen Formen alle Bereiche des menschlichen Lebens zu erfassen. Im Verbund mit einer forcierten Industrialisierung ging es darum, eine neue urbane Gesellschaft zu formen. Die Ausstellung und Publikation „Moderne am Main 1919–1933“ wollen mit bekannten und weniger bekannten Protagonistinnen und Protagonisten dieser ästhetischen, mentalen und sozialen Strömung, vor allem aber auch mit deren Netzwerken vertraut machen. Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Angewandte Kunst, Frankfurt/Main (19. Januar bis 14. April 2019). Retrospektive einer wichtigen ästhetischen, mentalen und sozialen Strömung der Moderne.Dieser Titel ist leider vollständig vergriffenKlaus Klemp auf YouTubeLeseprobe auf ISSUU.com
Designer und Gestalter erhalten in diesem Band Einblicke in die wichtigsten Phasen der Entwicklung des Informationsbegriffs. Der Band stellt die Wegbereiter der ersten informationsverarbeitenden Systeme vor, die die ungeheuren Möglichkeiten der heutigen Informationsgesellschaft mit entwickelt haben. Das Buch gibt Überblick über die Rolle, die der Informationsbegriff in Wissenschaften wie Kybernetik, Lebenswissenschaften, Systemtheorie und der Forschung an Künstlicher Intelligenz spielt. Es beleuchtet die Brücken- und Scharnierfunktionen, die der Informationsbegriff an der Schnittstelle von Mensch und Maschine übernimmt. Zentrale Fragen der Verknüpfung von Information, Daten, Wissen und Lernen werden reflektiert und ethische Herausforderungen behandelt. Dr. phil. Christian Bauer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Gestaltung der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Seine Lehrgebiete sind Informations-, Kommunikations- und Medientheorie sowie Kulturphilosophie und Ethik.Leseprobe (PDF)
Durch Transformation, Partizipation und Interaktion, smarte Produkte und vielfältige Rückkopplungen sind Corporate Identity und Corporate Design fluide und flexibel geworden. Markenidentität, und damit auch deren Kommunikation, ist keine feste Größe mehr. Eine zeitgemäße Markenführung braucht deshalb die richtigen Strategien und Instrumente, um die Brand Community zu erreichen – überall und jederzeit. Dieses Standardwerk ist seit 20 Jahren für zahlreiche Nutzer in Agenturen, Unternehmen und der gesamten Designbranche ein unverzichtbarer Ratgeber. Die komplette Neuausgabe wird den jüngsten Entwicklungen in der Markenkommunikation gerecht. Über 20 Profis ihres Fachs geben einen aktuellen Überblick über die Gestaltung von Erscheinungsbildern: • Armin Angerer, Peter Schmidt Group: Corporate Packaging • Ruedi Baur, Integral Ruedi Baur: Nach dem Brand-Zeitalter • Christoph Böninger, Auerberg: Public Value • Uwe Brückner, Atelier Brückner: Corporate Scenography • Petra Eisele, Hochschule Mainz: Co-Corporate, Partizipation • Gisela Grosse, Hochschule Münster: Corporate Reporting • Regina Henkel: Corporate Fashion • T. Hundt, I. Zirngibl, jangled nerves: Markeninszenierung • Hubert Jocham: Corporate Lettering • Laurent Lacour, hauserlacour: Corporate Customised Design • Knut Mairhofer, KMS TEAM: Im Idealfall das Magische • Jons Messedat: Corporate Architecture • Heinrich Paravicini, Mutabor: The Power of Identity • Florian Pfeffer, one/one studio: Das neue Normal • Jochen Raedeker, Strichpunkt: Richtig ist das neue Schön • Oliver Ruf, Hochschule Furtwangen: Corporate Storytelling• Jürgen Schmid, DesignTech: Corporate Industrial Design • Andreas Uebele: Corporate Signage • Erik Spiekermann: Corporate Typography • u.v.a. Die Herausgeber: Prof. Matthias Beyrow lehrt Corporate Identity und Corporate Design an der Fachhochschule in Potsdam und leitet das Buerobeyrow/Vogt in Berlin. Mit ihm zusammen gibt Petra Kiedaisch, promovierte Germanistin und Verlegerin der av edition, das Kompendium seit 1998 in regelmäßigen Abständen heraus. Bettina Klett, Diplom-Volkswirtin, ist Leiterin der Medieninitiative Region Stuttgart und seit 2014 ebenfalls Verlegerin der avedition.Leseprobe (PDF)
Wie kaum eine andere kreative Praxis ist Design mit Alltag, Politik und Wirtschaft einer Gesellschaft verbunden. Technologischer Wandel, soziale Umwälzungen und globale Krisen fordern die gestalterische Profession zu Neubestimmungen heraus. „Designkritik“ reflektiert das Spannungsfeld einer erweiterten Designpraxis innerhalb einer komplexen Medienlandschaft. Vor dem Hintergrund ökonomischer und politischer Umbrüche werden neue Ansätze zur Designkritik diskutiert, andererseits historische Bezüge im Kontext von Design, Medien und Gesellschaft untersucht. Es stellt sich die Frage, in welchem Maße Designjournalismus und Designkritik diesen veränderten, erweiterten, manchmal auch widersprüchlichen Designbegriff reflektieren und vermitteln können. Die Beiträge des Bandes beleuchten das unübersichtliche Terrain aus verschiedenen Perspektiven. Zu den Herausgebern: Prof. Dr. Siegfried Gronert ist Vorsitzender der Gesellschaft für Designgeschichte (GfDg) und Honorarprofessor an Universitäten in China. Von 1993 bis 2011 lehrte er Geschichte und Theorie des Design an der Bauhaus-Universität Weimar. Dr. Thilo Schwer ist Produktgestalter und Designwissenschaftler. Seit 2011 lehrt er Designtheorie, Designmethodologie und Theorien der Produktsprache.Leseprobe (PDF)
Im Zeitalter von Medienkonvergenz, interaktiver Kulturtechnik und digitalem Entwerfen ist die Gestaltung von Produkten, Formen und Funktionen nicht mehr ohne erzählerische Impulse, Konzepte und Strukturen denkbar. Dieser Band gibt eine überblicksartige Einführung in sowohl erzähltheoretische wie erzählpraktische Grundlagen. Er skizziert unterschiedliche Felder von Design und Gestaltung im Hinblick auf das damit zu realisierende Storytelling. Im Ergebnis sollen Designer nicht allein als Gestalter, sondern vor allem auch als Erzähler dargestellt und ausgebildet werden. Prof. Dr. Oliver Ruf ist Professor für Medien- und Gestaltungswissenschaft an der Fakultät Digitale Medien der Hochschule Furtwangen. Seine Lehr- und Forschungsgebiete umfassen Ästhetik, Anwendung und gestalterische Praxis erzählerischer Erscheinungen, insbesondere in (neuen) medialen Umgebungen.Leseprobe auf ISSUU.com
Angesichts der rasanten technischen Entwicklungen, der immensen gesellschaftlichen Herausforderungen und der prekären Situation unserer Natur sind neue Perspektiven und neue Allianzen unterschiedlichster Menschen und Organisationen gefragt. Doch wie werden aus Einzelkämpfern und Spezialisten Partner auf Augenhöhe und Teamplayer? Was können Ziele sein, für die wir gemeinsam eintreten? In diesem Buch geben rund 40 international tätige Gestalter und Kollektive aus Design, Politik, Kunst, Wirtschaft, Philosophie, Wissenschaft, Psychologie und Stadtplanung in exklusiven Interviews Antworten: • Chris Dercon, Kurator, Intendant Volksbühne Berlin• Forensic Architecture, Forschungsprojekt, London • Pedro Gadanho, Direktor MAAT, Lissabon • Maja Hoffmann, Gründerin LUMA-Stiftung, Arles • Lilli Hollein, Kuratorin, Direktorin Vienna Design Week • Jan Gehl, Architekt und Stadtplaner, Kopenhagen • Christian Jankowski, Konzeptkünstler, Berlin • Alexander Koch, Kurator, Galerist, Vorsitzender der Gesellschaft der Neuen Auftraggeber, Berlin • Aino Laberenz, Bühnenbildnerin, Leiterin des internationalen Kunstprojekts Operndorf Burkina Faso, Berlin • Philippe Narval, Europäisches Forum Alpbach • Raumlabor, Kollektiv, Berlin • Oliver Ressler, Künstler, Wien • Ritz Ritzer, Architekt, München • Tomás Saraceno, Künstler, Berlin • u.v.a. Elisabeth Hartung ist promovierte Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin. Sie verantwortete zahlreiche interdisziplinäre Ausstellungen und Projekte zu relevanten Fragen unserer Gegenwart und Zukunft. Für die Stadt München hat sie mit der PLATFORM ein Pilotprojekt für neue kulturelle Arbeitsfelder entwickelt.Leseprobe (PDF)
In zehn übersichtlichen Kapiteln bietet der Band eine Einführung in und einen Überblick über Philosophie und ihre Geschichte. Ausgehend von den wichtigsten Meisterdenkern der Philosophietradition werden die konkurrierenden Stile, Schulen oder Programme verschiedenster Epochen gezeigt und in Bezug zu Gestaltung gesetzt:Kynismus (DIY-Design), Hedonismus (Luxus-Design), Skeptizismus (Anti-Design), Transzendentalphilosophie (Übergang von Handwerk zu Industrie), logischer Positivismus vs. Fundamentalontologie (Bauhaus), existenzieller Rationalismus vs. kritische Theorie (HfG Ulm), Poststrukturalismus (postmodernes Design) u.v.m.Florian Arnold studierte Philosophie und Germanistik in Heidelberg und Paris. Nach einer philosophischen Promotion an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg absolviert er derzeit eine zweite Promotion im Fachbereich Design der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Er leitet die Redaktion der Philosophischen Rundschau.Leseprobe auf ISSUU.com
Der erste Teil des Bandes stellt die Historie einzelner Medien wie Schrift, Buch, Fotografie, Film, Fernsehen oder Internet vor und fragt, was sie leisten. Der zweite Teil erläutert die wichtigsten Definitionen, Ansätze und Bausteine der Medientheorie und vermittelt verständlich, welche relevanten Bestimmungen des Begriffs „Medium“ Gestalterinnen und Gestalter kennen sollten. Abgerundet wird der Band durch eine „kleine Typologie der Medientheorie“.Prof. Dr. Gerhard Schweppenhäuser ist Professor für Design-, Kommunikations- und Medientheorie an der Fakultät Gestaltung der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Würzburg. Er lehrte Ästhetik und Philosophie an zahlreichen Hochschulen im In- und Ausland.Leseprobe auf ISSUU.com
Missbrauch und Möglichkeit Informationsdesign visualisiert Inhalte verständlich, es setzt Gewichtungen und steuert die Aufmerksamkeit des Betrachtenden. Dazu stehen Designern und Designerinnen unterschiedliche Darstellungsformen zur Verfügung, die in diesem Buch systematisch und kompakt durch über 200 visualisierte Beispiele dargestellt und analysiert werden. Mit dem gerade nötigen Maß an Designtheorie werden mögliche Gefahren- und Fehlerquellen aufgezeigt, um diese zu vermeiden – denn sonst ergibt Eins und Eins nicht Zwei.Veruschka Götz ist Designerin und lehrt als Professorin an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim. Sie ist Autorin renommierter Fachbücher zur Typografie, Mitbegründerin des Verlags berlin press und des Büros T616 typography berlin. Anna Rigamonti ist freie Grafikdesignerin, spezialisiert auf Informationsdesign und Typografie und lebt in Berlin.Lesevorschau auf ISSUU.com
56 Episoden aus dem Leben eines Reklametexters, der auch Trinker war. Und eines Trinkers, der auch Reklametexter war.Das erste Buch eines Betroffenen ohne Larmoyanz, Literatur dicht an der Unterhaltung. Der inzwischen verstorbene Autor schildert seine 47-jährige Karriere als Alkoholiker mit schonungsloser Offenheit, aber auch viel Selbstironie. Keine durchgehende Trinkergeschichte, sondern 56 nasse und trockene Episoden aus der Wunderwelt der Werbung.Kritik in viele Richtungen: Fast alle ärztlichen und gruppentherapeutischen Angebote werden infrage gestellt. Die Hilflosigkeit der Therapeuten, das Sektierertum der Selbsthilfegruppen, die Starrheit vieler Kliniken. Wie es anders gehen könnte, der Umgang mit den Kranken und dieser Krankheit, wird aber auch betrachtet.Reinhard Siemes (1940–2011) war ein begnadeter, hochdekorierter Texter und Kolumnist, der über 40 Jahre in Agenturen und Hochschulen, für Unternehmen und Zeitschriften geschrieben und gelehrt hat. 2010 erhielt er vom Art Directors Club Deutschland die Auszeichnung für sein Lebenswerk.Leseprobe auf ISSUU.com
Interaktive Medien und Kommunikation im Raum. Eine Einführung für Gestalter Eine praktisch aufgebaute Einführung – für alle Kommunikationsdesignerinnen, -designer und Kreativen, die mehr über die Möglichkeiten und Grenzen in der Gestaltung raumgreifender, interaktiver Medien wissen wollen.Der erste Teil des Buches enthält wichtige Begriffsdefinitionen rund um interaktive Medien, räumliche Erfahrung, Wahrnehmung und Handlung. Der zweite präsentiert Best-Practice-Beispiele aus Architektur, Corporate Design, Editorial, Fotografie, Illustration, Licht, Bewegtbild, Sound, Typografie, Web- und 3D-Design. Das Buch schließt ab mit einem Technikteil, der die wichtigsten Technologien kompakt und anschaulich mit Bildbeispielen zusammenfasst.
Ca. 600 Logos aller deutschen Städte über 20.000 Einwohner und Best-Practice-Beispiele städtischer MarkenführungStädte unterwerfen sich bei der Zeichenentwicklung stark einem paradigmatischen Werbediktat. So versuchen sie mit kuriosen visuellen wie verbalen Einfällen zu überzeugen – aber wen eigentlich und wovon? Neben einem vollständigen Katalog der Logos aller deutschen Städte über 20.000 Einwohner ordnet das Buch die Zeichen nach formalen und thematischen Kategorien und bietet Reflexionen zu Strategien und Möglichkeiten städtischer Markenführung. Der Autor stellt die Frage neu, was Stadtzeichen leisten können und was sie leisten sollten.Matthias Beyrow lehrt seit 1998 Corporate Identity am Fachbereich Design der Fachhochschule Potsdam. Er ist Gründer des Buerobeyrow/Vogt in Berlin, berät zum Thema Marken und Erscheinungsbilder, und ist Herausgeber des Standardswerks „Corporate Identity & Corporate Design – Das Kompendium“.
Die digitale Zeichenschule! Die sich immer weiter entwickelnde Hardware, darunter auch Tablets, Smartphones, Stift-Displays, eröffnet neue Möglichkeiten. Um professionell mit diesen Instrumenten zeichnen zu können, ist das entsprechende Know-how unabdingbar. Dieses didaktisch aufgebaute Buch führt an die Grundlagen der digitalen zeichnerischen Bilderzeugung heran. Matthias Schönherr (Bergische Universität Wuppertal) vermittelt die notwendigen Regeln und das technische Rüstzeug und leitet in verständlichen Schritt-für-Schritt-Beschreibungen zu einem fundierten Anwenderwissen. Die Hervorhebung der wichtigsten Regeln und Tipps ermöglicht auch dem schnellen Leser einen raschen Zugang. Der Autor, selbst praktizierender Industriedesigner, richtet sich mit dieser Publikation in erster Linie an Architekten, Designer, Illustratoren und Studierende von Fachrichtungen wie Architektur, Illustration, Produktdesign und viele mehr. Der Schwerpunkt liegt auf Photoshop-Anwendungen, aber auch Programme wie Illustrator, Sketchbook und Apps für Tablets werden berücksichtigt.#designbooks: Matthias Schönherr über sein Buch auf YouTubeLeseprobe auf ISSUU.com
Wie kaum ein anderer Gestalter prägte Kurt Weidemann das internationale Bild von Typografie „made in Germany“. Nach dem Krieg ausgebildet zum Schriftsetzer, entwickelte er über Jahrzehnte eine beispielgebende Schriftkultur. Meilensteine wie Schriften und Logos für Daimler-Benz, Porsche und die Deutsche Bahn setzten neue Standards. Doch Kurt Weidemann ist mehr als Typograf: Beliebt und geschätzt als Redner und Laudator, Juror und Professor, Mentor und Berater, Autor und Kommentator, hat er rückblickend rund 300 Reden gehalten und Aufsätze geschrieben, fünf Schriftfamilien mit 114 Schnitten entwickelt und ein Dutzend Bücher veröffentlicht. Anlässlich seines 85. Geburtstags bietet die Collector's Box vielfältige Einblicke in Kurt Weidemanns Leben. Die LP bringt in vier Kapiteln ein „Best of“ seiner Reden, Vorlesungen, Aphorismen und persönlichen Erlebnisse zu Gehör. Sie spielt den ersten und einmaligen Kurt-Rap mit dem Titel „85 KW“ und das beiliegende Booklet ist eine amüsante visuelle Reise durch Kurts privates, noch unver-öffentlichtes Fotoarchiv. Ein Muss für alle Fans, Freunde und Feintypografen! Herausgeber/Gestalter: Petra Kiedaisch ist Geschäftsführerin des Verlags av edition. Marc Feigenspan, in den USA ausgebildeter Komponist, Produzent und Tonmeister, lebt als freischaffender Künstler in Stuttgart. Die beiden Grafikdesigner Oliver-A. Krimmel und Uli Cluss studierten dort, wo Kurt Weidemann über 20 Jahre als Professor gewirkt hat und nun Ehrensenator ist: an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Heute ist Oliver-A. Krimmel Inhaber des vielfach ausgezeichneten i_d büro und Uli Cluss Professor für Kommunikationsdesign an der Kunstakademie Stuttgart.
Ein Begleiter durch Vorstufe, Druck, Veredelung und Verarbeitung Der Leitfaden führt sicher und schnell durch die wichtigsten Phasen einer Druckproduktion. Die einzelnen Stationen werden mit Bildern und Illustrationen verständlich erklärt. Papiermusterseiten, Auftragsformulare sowie ein ausführliches Glossar sind zusätzlich enthalten. Als Hilfe für Gestalterinnen und Gestalter sowie Interessierte aus Werbung, Druckvorstufe, Public Relations, Verlagen und Fachschulen hat sich das Buch in über 10 Jahren etabliert und bewährt. Die völlig überarbeitete fünfte Auflage bietet einen aktuellen Überblick der Drucktechnik sowie über gängige Papiersorten und Veredelungstechniken.Die beiden Autorinnen beherrschen ihr Handwerk und verfügen über jahrelange Praxiserfahrung. Annette Gevatter als Grafikdesignerin, die seit Jahren auch Bücher gestaltet, Annette Siegle als Herstellerin, die mit ihrer Firma atio druckkonzepte Publikationen für Verlage, Werbeagenturen und Industrie betreut.Lesevorschau auf ISSUU.com
Kurt Weidemann, geb.1922, ist einer der führenden Grafikdesigner, Berater, Gestalter von Unternehmensbildern. Er hat das Kommunikationsdesign in Deutschland mitgeprägt und zur Neudefinition künstlerischer Auffassung beigetragen (vgl. sein Standardwerk: "Wo der Buchstabe das Wort führt"). Weidemann ist seit über 30 Jahren in der Lehre tätig. Für sein Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet.Manfred Kröplien, geb.1937, ist Professor für Grafikdesign und Leiter des Instituts für Buchgestaltung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Er entwarf Erscheinungsbilder und Gestaltungsrichtlinien für die IBM, lehrte an der HFG Ulm und ist Autor mehrerer Bücher (u.a.: "Die Philosophie der neuen Grafik")."Kurtstexte" zeigen Kurt Weidemann von seiner nicht veröffentlichten und nicht öffentlichen Seite. Er spricht über Kunst und Design, frei nach der Erkenntnis: "Der Künstler macht, was er will. Und der Designer will, was er macht." In kurzen Essays, bei Reden auf Vernissagen, am Telefon - gelegentlich witzig, gelegentlich ironisch, immer nachdenklich. Karin Kaiser konzipierte dieses Buch und gestaltete "Kurtswelt" in dieses Buch hinein, Dietmar Henneka und Martin Wörner fotografierten dazu.
100 Jahre Neue Typografie und Neue Grafik in Frankfurt am Main Nach dem Ersten Weltkrieg entstand in Frankfurt ein einzigartiges Modernisierungs- und Gestaltungsprojekt, das als „Das Neue Frankfurt“ in die Architekturgeschichte eingegangen ist. Das Museum Angewandte Kunst erweitert die Sicht auf „Das Neue Frankfurt“ um den Bereich des Designs und rückt im Frühjahr 2016 Typografie und Grafik in den Fokus.Aus Frankfurt stammen Meilensteine der visuellen Gestaltungsmoderne: So wurde etwa in den 1920er-Jahren die erste populäre Reformschrift Futura in der Mainmetropole entworfen und trat von hier aus ihren weltweiten Siegeszug an. Nach 1945 war Frankfurt nicht zuletzt durch die Ansiedlung US-amerikanischer Werbeagenturen, durch Verlage wie Suhrkamp und S. Fischer und den Einfluss der Kasseler Plakatschule ein Hotspot des typografischen und werbegrafischen Geschehens der Zeit – und ist es heute. Der vorliegende Ausstellungskatalog zeigt eindrucksvoll und umfangreich „Das Neue Frankfurt“ mit Blick auf Typografie und Grafik.Lesevorschau auf ISSUU.com