Welche Rolle spielt Design in der sich wandelnden Gesellschaft? An den Designhochschulen werden die Weichen gestellt für das Fach Designtheorie, das in der Ausbildung inzwischen eine wichtige Rolle spielt. In dieser wegweisenden Publikation kommen Aspekte wie Do-it-yourself-Design, Postdigitalität, Design Thinking, Social Design, Utopia Design und viele mehr zur Sprache.Auf vielfältige Weise werden hier zukünftige gesellschaftliche Szenarien beleuchtet, wobei die Kernfrage lautet: Wie werden sich Gesellschaften entwickeln und welche Rolle wird Design darin spielen?Dieses Buch fasst die Ergebnisse der Symposien „Design der Zukunft“ an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Ravensburg aus den Jahren 2012 und 2013 zusammen. Die Herausgeber Cornelia Lund (Universität Hamburg / FH Vorarlberg Dornbirn) und Holger Lund (DHBW Ravensburg) versammeln Beiträge aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen sowie aus der Praxis von Design, Architektur und Kunst. Zu den Autoren gehören u.a. Eva Fischer, Petra Eisele, Mona Mahall, Hubert Matt, Asli Serbest.Lesevorschau auf ISSUU.com
Wenn von „German Design“ die Rede ist, fällt schnell sein Name: Burkhardt Leitner 70 Jahre ist Burkhardt Leitner im Jahr 2013 geworden und seit fast 60 Jahren setzt Leitner die Tradition von Bauhaus und Ulmer Schule konsequent fort – nicht indem er sie epigonal konserviert, sondern offensiv weiterentwickelt. All seine mit zahllosen Designpreisen dotierten modularen Architektursysteme waren und sind einer moralisch, gesellschaftlich, aber auch ökonomisch legitimierten Funktionsästhetik verpflichtet. Und sind schon seit Langem weltweit (omni-)präsent in Ausstellungen und auf Messen, im Officebereich und öffentlichen Raum.Zu seinem 70. Geburtstag werden hier anhand biografischer Skizzen und Essays von Freunden und Geschäftspartnern aus aller Welt Einblicke in die Denk- und Gefühlswelt des Designers gewährt. Das Buch macht Burkhardt Leitner sichtbar als Person, ruhelosen Macher, Designer, Unternehmer, engagierten Design- und Kunstförderer. Aber auch – zum ersten Mal überhaupt öffentlich – als Künstler.Mit Beiträgen von Barbara Friedrich, Rainer Hascher, Florian Hufnagel, Andrej Kupetz, Sabine Mescher-Leitner, Nils Holger Moormann, Michael Peters, Peter Pfeiffer, Wilfried Stoll, Kurt Weidemann u.v.m.
Zahlreiche Designströmungen existieren heute gleichzeitig. Aber wo befinden wir uns eigentlich heute, am Anfang des 21. Jahrhunderts? Wo kommen wir her und wohin geht die Reise? Antworten aufdiese Fragen geben 23 renommierte Autorinnen und Autoren, die in ihren Beiträgen nicht nur historische und theoretische Aspekte reflektieren. Vielmehr erläutern sie auch anhand inspirierender praktischer Entwurfsbeispiele den aktuellen Stand zu folgenden Themenfeldern:Zukunft, Wissenschaft & Forschung, Technologie, Geschichte, Disziplin, Theorie, Kommunikation, Gesellschaft, Kunst & Kultur, Innovation & Strategien, Ökonomie, Ethik & Moral, Ökologie, Digitalisierung, Globalisierung.Die beiden Herausgeber Petra Eisele und Bernhard E. Bürdek sind profunde Kenner ihres Fachs und haben bereits zahlreiche Publikationen verfasst. Außerdem lehren sie als Professoren für Designgeschichte und Designtheorie an der Fachhochschule in Mainz und der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main.Zu den Autorinnen und Autoren gehören: Volker Albus, Gerda Breuer, David Cook, Hartmut Esslinger, Siegfried Gronert, Oliver Herwig, Birgit Mager, Sascha Peters, Angeli Sachs, Axel Thallemer u.v.a.
„new olds“ zeigt anhand von 60 Objekten Design im Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Innovation. Eine kurze, aber erfolgreiche Geschichte kennzeichnet das Design in der westlichen Welt. Auch außerhalb dieser Hemisphäre gewinnt es nicht nur als Profession zunehmend an Bedeutung: Vermeintliches Erfolgsvokabular wird kopiert und variiert, doch viele der verwendeten, als „neu“ verkauften Motive leiten sich aus einem historischen Formenvokabular ab, sind eigenständige Ausprägung eines Landes- und Kulturkreises und stellen so die Neuinterpretation tradierter Gestaltungsprinzipien dar. Durch Recycling und Redesign, Transformation von Designklassikern und traditionelle Verarbeitung neuer Materialien setzen sich Designerinnen und Designer mit dem Thema „Tradition“ in strategischer und formal-stilistischer Perspektive intensiv auseinander.Die Ausstellung „new olds. Design im Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Innovation“ gehört zu einer Reihe von Designausstellungen, in der das Institut für Auslandsbeziehungen e. V. (ifa) den Fokus auf spezifische Entwicklungen im Design richtet. Mit Beiträgen von: Volker Albus (Kurator), Renny Ramakers (droog design), Gerrit Terstiege (form), Wolfgang Ullrich.
Aisslingers Arbeiten finden sich in den Dauerausstellungen des MoMA und Metropolitan Museum New York, dem Fonds National d’Art contemporain, dem Vitra Design Museum und der Pinakothek der Moderne über 30 herausragende Produktdesigns und Architekturen Wenn in nicht allzu ferner Zukunft die ersten Publikationen auf das Design des ausgehenden 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts zurückblicken werden, wird die Arbeit von Werner Aisslinger eine feste Größe darstellen. Und dies nicht allein aufgrund des immensen Erfolgs seiner Produkte, sondern vor allem aufgrund des materialen und technischen, des typologischen und konventionellen Potenzials seiner Möbel und Leuchten, seiner Systementwicklungen, seiner Kleinarchitekturen und Interieurs, kurzum aufgrund des gesamten Katalogs seiner Einlassungen zum zeitgenössischen Design. Das Buch zeigt in über 30 Projekten den für Aisslinger typischen Schrittwechsel zwischen selbstdefiniertem Experiment und präzise abgestimmter Auftragsarbeit. Es ist die erste Dokumentation des 1993 in Berlin gegründeten Studios. Davor arbeitete Aisslinger als Freelancer für Jasper Morrison und Ron Arad in London sowie bei Michele de Lucchi in Mailand. Der Autor Volker Albus ist ein renommierter Designjournalist und Professor für Produktdesign an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.
Der Formstrahl ist eine 4,5 Meter lange Designgeschichte, die man ganz anders als ein klassisches Buch entweder als Leseheft oder auch auseinandergeklappt als großes Übersichtsplakat nutzen kann. Er zeigt die Geschichte des Designs anhand wichtiger Epochen und exemplarischer Formen – sei es ein Nierentisch von Isamu Noguchi als Beispiel für Organic Design oder der Grundriss von Daniel Libeskinds Jüdischem Museum in Berlin stellvertretend für den Dekonstruktivismus. Zahlreiche Fotos und Informationen zu herausragenden Ereignissen, Werken und Gestaltern jeder Epoche begleiten die Designgeschichte. Sie machen den Formstrahl exemplarisch und produktsprachlich bedeutsam. Der Formstrahl ist interdisziplinär und synoptisch, er umfasst Industrie-, Grafikdesign und Architektur. Der dokumentierte Zeitraum beginnt mit der industriellen Revolution.Ein ideales Lehr- und Anschauungsmaterial sowohl für Schüler und Studenten als auch für Profis. Mit einem Vorwort von Bernhard E. Bürdek.
Design zahlt sich aus – Design zählt, aber auch: Design erzählt. Alle drei Aspekte bündeln sich in den Corporate Stories von ausgewählten, vorbildlichen Unternehmen. Die Geschichten erzählen etwas ganz Besonderes und Persönliches. Sie berichten von großen Momenten, denkwürdigen Begebenheiten und außergewöhnlichen Persönlichkeiten.In Porträts, Fallstudien oder Demonstrationen am Detail werden hier spannende Blicke hinter die Kulissen auf den kreativ-innovativen Kern der Firmen geboten. Das neue Ausstellungs- und Buchprojekt des Design Center Stuttgart und des Deutschen Werkbunds Baden- Württemberg präsentiert erfolgreiche Unternehmen mit besonderen gestalterischen Leistungen, die sich nicht nur in wirtschaftlichem Erfolg niederschlagen, sondern als beispielhaft oder gar wegweisend für die Branche, für unternehmerisches Handeln, für die Haltung gegenüber der Gesellschaft, aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelten kann: Design als Ausdruck der eigenen Unternehmenskultur.
Zwölf Gegenstände erzählen hundert Jahre Geschichte des Industriedesigns. Entstanden zwischen 1914 und 2004 werden in diesem Buch Produkte präsentiert, die das tägliche Leben der Menschen veränderten, Entwürfe, die mit neuen Strategien vermarktet wurden, oder Objekte, die das Lebensgefühl eines Jahrzehnts greifbar werden lassen. Ob die Wonder Bowls von Earl Silas Tupper, die Schreibmaschine Valentine von Ettore Sottsass oder der iPod mini von Jonathan Ive – in zwölf Beiträgen und Interviews mit renommierten Gestaltern und Autoren werden Ikonen der Designhistorie lebendig und zu Zeugen unserer Kulturgeschichte.Sophie Jung (geb. 1981) ist Kunsthistorikerin und arbeitet in Berlin als Kulturjournalistin. Stephen Palmer (geb. 1965) ist Historiker und Verleger aus Melbourne. Gemeinsam mit dem HfG-Archiv / Ulmer Museum haben sie dieses interdisziplinäre Buchprojekt entwickelt, dessen Konzept Grundlage für die gleichnamige Ausstellung im HfG-Archiv Ulm wurde.
Erscheinung und Attraktivität eines Designprodukts hängen wesentlich von der Gestaltung der Oberfläche ab. Mit der Textur verändert sich seine Form und Bedeutung. So wird der Glanz des Panton Chair Classic zum Unterscheidungsmerkmal, bunt eloxiertes Aluminium erinnert an Sportgerät, Metallic-Lack an Autos oder Fingernägel, Patina lässt auf Alter schließen. Neben solchen Werten, vermittelt durch visuelle und taktile Reize, interagieren funktionale Coatings mit ihrer Umwelt. Sie wirken je nach Bedarf haftend, wasserabweisend, antibakteriell oder wärmeleitend. Wie gehen Entwerferinnen und Entwerfer mit diesem kreativen Potenzial um? „Make up“ präsentiert Designklassiker aus der Sammlung des Museum für Gestaltung Zürich im Dialog mit Produkten zeitgenössischer Designerinnen und Designer wie Konstantin Grcic, Alfredo Häberli, Ross Lovegrove, Jasper Morrison oder Kenya Hara.
Nach dem überwältigenden Erfolg des ersten Kunststoff-Buches hier der Nachfolgeband. Er wird der Vielfalt von Kunststoffen gerecht, die in den letzten Jahrzehnten stark angewachsen ist.Im Hauptteil werden bekannte Alltagsprodukte von Ron Arad, Braun, Tom Dixon, Enzo Mari, DuPont, Karim Rashid u.v.a. genauso präsentiert wie noch nie Veröffentlichtes – anhand großzügiger Fotos und Erläuterungen zu Entstehung, Verwendung und Herstellern.Der zweite Teil widmet sich neuen Materialkombinationen, Bearbeitungsmethoden und technischen Eigenschaften.
Der Formfächer schärft die Wahrnehmung des Designs von Gegenständen und unterstützt bei der Verwendung exakter Bezeichnungen. Anhand exemplarischer Objekte wird ein Grundwortschatz vermittelt, der ein variantenreiches Vokabular für die Kommunikation über das Gestalten in Ausbildung und Praxis bereitstellt. Produktformen, Konstruktionen und Anmutungen lassen sich somit präziser beschreiben. Die 100 ausgewählten Produkte werden kurz und knapp vor ihrem Entstehungshintergrund vorgestellt, sodass der Formfächer zu einem unschlagbar informativen Werkzeug wird – übersichtlich und handlich, wie kein Buch es schafft! Entwickelt haben den Formfächer renommierte Designhochschulen und -institutionen: die Zürcher Hochschule der Künste, Vertiefung Industrial Design, das Museum für Gestaltung Zürich, Designsammlung, die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und idea...Institut [interior design environment and architecture], Halle (Saale).Der Formfächer ist leider vorübergehend vergriffen, wird aber in Frühjahr 2025 wieder produziert
Produktinnovationen und aktuelle Designtrends Der renommierte Wettbewerb blickt auf eine über 20-jährige Tradition zurück und ist innerhalb der deutschen Wettbewerbslandschaft eine feste Größe. Das Buch, das gleichzeitig Ausstellungskatalog ist, präsentiert prämierte Produkte aus sämtlichen Designdisziplinen, u.a. aus den Bereichen Produktion, Medizin, Bad, Küche, Wohnen, Ambiente, Lifestyle, Beleuchtung, Kommunikation, Optik, Sport, Outdoor, Public Design, Architektur, Transport und Verkehr. Das Design Center Stuttgart trägt Gestaltungsthemen in die Öffentlichkeit und zeigt die Chancen auf, die der konsequente Einsatz von professioneller Gestaltung für Produktentwicklung und Unternehmenauftritt bietet.
Der aed ist eine von Stuttgarter Ingenieuren, Architekten und Designern gegründete gemeinnützige Initiative. Ihr Ziel ist es, die große Gestaltungskompetenz in der Region Stuttgart – vom Produkt- und Grafikdesign über Multimedia und Engineering bis hin zur Architektur – zu fördern und der Öffentlichkeit nahe zu bringen.Seit seiner Gründung hat der aed Hunderte von Events organisiert, die sich der ganzen Bandbreite der Gestaltung widmen. Der aed beleuchtet eine Vielzahl von Themen und lädt zum Austausch und zur Diskussion ein. Er schafft so eine einzigartige Plattform für den interdisziplinären Austausch zwischen Gestaltern und an Gestaltung Interessierten. Das Buch präsentiert einen tiefen Einblick in die Themen, Orte und Menschen, die den aed in den vergangenen Jahren geprägt und geformt haben.