Es ist eindeutig: Messe stirbt nicht, Messe verändert sich! Sie wird sich also auch in Zukunft immer wieder agil an neue Gegebenheiten anpassen (müssen). Für Gestaltende wird es darum gehen, sich wieder verstärkt mit den Qualitäten von Raum auseinanderzusetzen – egal ob es sich dabei um den physischen oder den digitalen Raum handelt: Raum sollte so inszeniert und gestaltet sein, dass er der Kommunikation dient, Begegnung und Erlebnis ermöglicht, Immersion schafft und natürlich einen inhaltlichen Mehrwert liefert.Was aber auch bedeutet, dass Kommunikationsstrategien vorab gefestigt sein müssen, vor allem wenn nicht wie bislang nur Produkte, sondern eher Positionen und Visionen im Fokus stehen. Es wird darum gehen, Menschen mit Marken auf vielschichtigen Ebenen miteinander zu verbinden, um gemeinsam Zukunft zu gestalten.Leseprobe (PDF)
Die Stuttgarter Werkbundsiedlung am Weißenhof wurde initiiert von der württembergischen Arbeitsgemeinschaft des Deutschen Werkbunds. In dieser zweiten Publikation nach „100 Jahre zeitnah“ richten die Herausgeber den Blick auf die Neuerfindung des Sitzens im Umfeld der Ausstellung von 1927 und beleuchten das überaus kreative Stuttgarter Kulturleben dieser Zeit mit seinen vielschichtigen Persönlichkeiten und Auswirkungen. Mit Beiträgen über Marcel Breuer, Werner Graeff, Richard Herre, Hans Poelzig, Mia Seeger, Mart Stam u. v. a.Leseprobe (PDF)
Architekt:innen sind bis heute das Bindeglied aller Planenden und diejenigen, die am besten Planungsprozesse moderieren und integrieren können. Da Nachhaltigkeit und Klimawandel immer mehr an Bedeutung gewinnen, verändern sich auch die Rahmenbedingungen von Architektur und Bauwesen zunehmend. Um allen diesen Veränderungen gerecht werden zu können, benötigen sie ein Grundverständnis von allen Disziplinen der Planung.Inhaltskapitel: Energie und Bilanz / Wärmeerzeugung / Wärmeübertragung / Wohnraumlüftung / Sommerlicher Wärmeschutz. Die neue Buchreihe will genau diese Grundlagen einfach erklären und den entwerfenden Architekt:innen die Hilfsmittel an die Hand geben, die sie benötigen, um die Komplexität heutiger Planungsprozesse und -entscheidungen frühzeitig zu erfassen und lösen zu können. Technik, Normen und Regelsysteme werden in ihr klar fokussiert und anwendungsfreundlich vermittelt, um besonders Studierenden leichte Zugänge zu den sehr komplexen energetischen Aspekten des Bauens zu eröffnen. Dirk Krutke ist bauender und lehrender Architekt und als DGNB Consultant in der Nachhaltigkeitsberatung tätig. Er hat an verschiedenen Hochschulen und Universitäten gelehrt und vertritt derzeit die Professur „Energieoptimiertes Bauen und TGA“ an der HafenCity Universität Hamburg. Seine Arbeit im eigenen Architekturbüro und seine Erfahrungen mit Studierenden der Architektur, des Bauingenieurwesens und der Stadtplanung haben ihn davon überzeugt, dass eine nachhaltige Wende im Bauwesen nur mit integrativeren Entwurfsprozessen erreicht werden kann.Leseprobe (PDF)
Was hatten Leonardo und Le Corbusier gemeinsam? Mit einem leichtfüßigen Rundgang zu gebauten Beispielen, bahnbrechenden Ideen, besonderen Persönlichkeiten eröffnet dieser Architekturführer für Einsteiger vielfältige Bezüge zur Kunst des Bauens, von der Antike bis zur Gegenwart, von der Sorgfalt am Detail bis zur Gestaltung von Räumen, in denen soziales Leben sich entfalten soll. Eine Ermutigung zum Entdecken, Urteilen und Mitreden, wenn es um Gebautes geht.Die Autoren: Prof. Gerd Ackermann, Tübingen, ist Architekt und Mitbegründer eines angesehenen Architekturbüros in Stuttgart und Tübingen.Ulrike Pfeil, Tübingen, ist Journalistin mit einem Schwerpunkt Architektur und Mitverfasserin von Architekturführern für den Kreis Tübingen und die Schwäbische Alb.Leseprobe (PDF)Lesen Sie hier die Rezension im CulturMag
Ein begrenzter Raum, der im Modell quadratisch angenommen wird, kann auf zwei prinzipielle Weisen in zwei Raumteile unterteilt werden: Entweder trennt eine Wandscheibe den Raum in zwei Räume, die gleich groß und in ihrer Lage zum Ausgangsraum gleichwertig nebeneinander angeordnet sind. Oder die Teilung erfolgt durch Einstellung eines Raums ähnlicher Form, aber geringerer Größe in den Ursprungsraum. Es entstehen zwei Teilräume, die hinsichtlich ihrer Form, aber auch hinsichtlich ihrer Lage zueinander unterschiedlicher kaum sein könnten: Zwei Raumschichten bilden eine hierarchische Raumfolge.In diesem Buch wird das jeweilige Potenzial der beiden Raummodelle für Grundrisstypologien hergeleitet und anhand von Architekturbeispielen dargestellt. Grundsätzliche Elemente der Raumbildung werden vorgestellt. Dabei wird Bezug genommen auf die Theorie „Der architektonische Raum“ des niederländischen Architekten Dom Hans van der Laan. Peter Krebs, geboren 1965, studierte an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und war Mitarbeiter im Architekturbüro Böhm. Seit 2002 betreibt er ein Architekturbüro in Karlsruhe und unterrichtet seit 2013 als Professor die Fächer Raumgestaltung und Entwerfen an der Hochschule für Technik Stuttgart.Leseprobe (PDF)
Was soll und was darf ich tun? Wo verlaufen die unsichtbaren Grenzen zwischen dem zulässigen Handeln und dem weniger wünschenswerten Verhalten? Immer mehr Designerinnen und Designer fragen sich angesichts von Digitalisierung, Klimawandel, Vermüllung unserer Umwelt, Geschlechtergerechtigkeit etc., was angemessene ethische Kriterien für Gestaltung sein sollten. Bis heute gibt es keine eigene Professionsethik für Designer:innen.Diese Einführung soll dabei helfen, über Verantwortung, ethische Standards und Tugenden im Design genauer nachdenken zu können. Der Autor durchleuchtet dazu die Designgeschichte nach Regeln und Maximen, die sich bei der Bewältigung ethischer Herausforderungen bereits bewährt haben. Er zeigt auf diese Weise, dass Design, Ethik und Moral sich weniger fremd sind, als heute zuweilen behauptet wird. Gerade mit Blick auf aktuelle Aufgaben, die kluge Entscheidungen verlangen, ist ein Mehr an ethischer Reflexion im Design dringend geboten.Christian Bauer ist Professor für Designgeschichte und Designtheorie an der Hochschule der bildenden Künste Saarbrücken und Mitherausgeber der Reihe „Würzburger Beiträge zur Designforschung“.Leseprobe (PDF)
Die Frage, wie viel Regelwerk im Design nötig und sinnvoll ist, stellt sich seit über hundert Jahren. Doch spätestens mit der Vorstellung der DIN 476 zur Vereinheitlichung von Papierformaten am 18. August 1922 brachen all jene in lautes Klagen aus, die ihre kreative Freiheit von den vordefinierten Formaten bedroht sahen. Trotz dieser und weiterer Proteste setzten sich Kanons, Regeln, Standards und Normen immer stärker durch.Die Beiträge diskutieren die historischen Auswirkungen von Rastern, Regeln und Normungen auf die visuelle Kommunikation, die Architektur sowie die Dingwelt vom Werkbundstreit bis zum Design von Computern und Internetseiten. Die Herausgeber: Melanie Kurz hat seit 2008 eine Professur für Designtheorie und Designgeschichte am Fachbereich Gestaltung der FH Aachen inne. Thilo Schwer ist seit 2019 Professor für Designgeschichte und -theorie an der HBK Essen.Leseprobe (PDF)
„Ein Buch ohne Fehler gibt es nicht.“ (Ernst Probst) Aber wie kommen die Fehler in die Bücher? Welche gibt es überhaupt und wie werden sie bezeichnet? Anhand praxisbezogener Texte und unterhaltsamer Illustrationen werden 55 typische Fehler präsentiert und Wege aufgezeigt, diese zu vermeiden: Augenpulver, Bleiwüste, Deppenapostroph, Durchscheinen, Falsche Anführungszeichen, Fliegenschiss, Geistereffekt, Hurenkinder, Moiré, Rückenbruch, Schusterjunge, Treppeneffekt, Passerungenauigkeit u. v. a.Autorin Monika Wintjes, selbst Herstellerin mit langjähriger Erfahrung in einem großen deutschen Verlag, hat in ihrem Buch eine repräsentative Auswahl von Fehlern entlang des Herstellungsprozesses zusammengestellt – angefangen bei Satz, Repro und Papier über den Druck bis hin zur Bindung. Neben Begriffsbestimmungen enthält es wertvolle Informationen zu Fehlerursachen, anschaulich und humorvoll illustriert. Leseprobe (PDF)Rezension auf www.designerinaction.de
Ernst Otto Glasmeier (1921–2021) war Architekt, Stadtplaner und Politiker, aber auch Kunstsammler und Kunstförderer. Er zählte zur avantgardistischen Gelsenkirchener Szene der Nachkriegszeit, seine Bauten haben das Bild der Stadt Gelsenkirchen entscheidend mitgeprägt und gelten noch heute in vielen Fällen als sozial und vorbildlich. 1921 in Wanne-Eickel geboren und aufgewachsen, blieb Glasmeier dem Ruhrgebiet tief verbunden und versuchte ortsgebunden Einfluss zu nehmen. Die Publikation beleuchtet sein Leben und Wirken. Der bebilderte Textteil widmet sich in anekdotisch erzählten Kapiteln seiner Herkunft und Ausbildung, seinen Kontakten zu Künstlern, Architekten und Gestaltern und seinen beruflichen Erfolgen und beschreibt wichtige Stationen seines Lebens. Sein architektonisches Werk wird in einem umfangreich bebilderten Katalog gewürdigt.Dr. Alexandra Apfelbaum, geb. 1977, ist seit 2009 als freiberufliche Kunst- und Architekturhistorikerin tätig. Ihr Schwerpunkt sind Forschungen zu den Schnittstellen von Architektur und Kunst des 20. Jahrhunderts mit Fokus auf Nordrhein-Westfalen und der Nachkriegszeit.Leseprobe (PDF)